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Sicherheitsaudit

Person mit einem Klemmbrett beobachtet eine Verkehrssituation
Quelle: berlin-event-foto.de/Peter-Paul Weiler

Was ist ein Sicherheitsaudit?

Der Prozess der Sicherheitsaudits erfolgt durch eine systematische Prüfung, bei der ein unabhängiges Team von Sicherheitsauditorinnen und -auditoren Straßenprojekte in verschiedenen Planungsphasen, wie der Vorplanung, dem Entwurf und dem Bau, überprüft. Potenzielle Gefahrenquellen werden dabei durch Ortsbesichtigungen und detaillierte Analysen identifiziert. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse schlagen die Auditorinnen und Auditoren konkrete Maßnahmen zur Behebung der festgestellten Sicherheitsdefizite vor. Neben der Begutachtung neuer Projekte werden auch Bestandsaudits durchgeführt, um Gefahren auf bereits bestehenden Straßen zu erkennen und zu beseitigen.

Die rechtlichen Grundlagen für Sicherheitsaudits sind in den technischen Regelwerken zur Planung, zum Bau und Betrieb von Straßen in Deutschland verankert. Besonders relevant sind hierbei die „Richtlinien für das Sicherheitsaudit von Straßen“, die von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) herausgegeben werden. 

Angewendet werden Sicherheitsaudits sowohl beim Neubau, Umbau und Ausbau von Straßen als auch im Bereich bestehender Straßennetze. Sie finden sowohl auf Stadtstraßen als auch auf Bundesfernstraßen Anwendung. 

Die Sicherheit der Straßen muss von zertifizierten Planungs- und Bestandsauditorinnen und -auditoren geprüft werden. Diese sollten von Planerinnen und Planern sowie Auftraggeberinnen und Auftraggebern (Kommune, Verwaltung) möglichst unabhängig sein. Anlass für einen Sicherheitsaudit können z. B. erhobene Sicherheitspotenziale oder Hinweise auf sicherheitsrelevante Probleme im laufenden Straßenbetrieb sein.

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat mit dem Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau Nr. 25/2021) Straßenverkehrssicherheitsaudits für bestimmte Straßen national verbindlich geregelt.

Was ist das Ziel eines Sicherheitsaudits? 

Die Ziele von Sicherheitsaudits im Straßenverkehr liegen vor allem in der Unfallprävention, wobei das Hauptaugenmerk auf der Reduzierung von Verkehrsunfällen sowie deren Schwere liegt. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Früherkennung von Gefahren, sodass Sicherheitsdefizite bereits in der Planungsphase erkannt und behoben werden können. Dadurch soll die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer kontinuierlich optimiert werden. Sicherheitsaudits sind somit ein unverzichtbares Instrument für eine nachhaltige und sichere Mobilitätsplanung.

Ausbau der Fußverkehrsinfrastruktur
Quelle: Bildkraftwerk / Laurin Schmid
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Eine hochwertige Fußverkehrsinfrastruktur steigert den Komfort und die Sicherheit des Zufußgehens. So wird die Nahmobilität verbessert und die Erschließung des ÖPNV erleichtert.

Radwegeausbau
Quelle: ewg3D / Getty Images
Maßnahme

Radwegeausbau

Icon Maßnahme

Der Ausbau von Radwegen trägt zu einem attraktiven und sicheren Radverkehr im ländlichen Raum bei. Viele Wege können so mit dem Rad oder in Kombination mit dem ÖV zurückgelegt werden.

Pakt für Verkehrssicherheit
Icon Instrumente

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Community Mapping
Quelle: berlin-event-foto.de/Peter-Paul Weiler
Umsetzungshilfen

Community Mapping

Icon Umsetzungshilfen

Mit Hilfe des Community Mappings können lokale, raumbezogene Bedarfe in Form eines gruppenbasierten Partizipationsprozesses durch die Erstellung von Karten gesammelt und ausgewertet werden.

Bundesamt für Logistik und Mobilität, 2025: Verkehrssicherheit. Sicherheitsaudits. Zugriff: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/News-RADar/_texte/Verkehrssicherheitsarbeit_Sicherheitsaudits_2511.html [abgerufen am 30.01.2026].

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, o. J.: Sicherheitsaudit von Straßen. Zugriff: https://www.bast.de/DE/Themen/Sicherheit/HF_2/Massnahmen/sicherheitsaudit/sicherheitsaudit.html [abgerufen am 30.01.2026].

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